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Von Verkaufsständen zu Patrizierhäusern

Die ersten städtischen Apotheker Deutschlands sind ebenfalls Kaufleute, die mit Heilkräutern, Drogen und Gewürzen Handel treiben. Ihr Warenlager, oft bereits als „abteke“ bezeichnet, gleicht eher einem Kolonialwarenladen als einer Medizinaleinrichtung. Als Folge der Medizinalordnung von 1241 entstehen aber immer mehr städtische Apothekenordnungen, die die Apotheke zu einem Ort machen, „dar men arzedie tho verkopende plecht“ – wo man Arzneien zu verkaufen pflegt.
Bis in die Neuzeit hinein regeln die Städte das Apothekenwesen. In Norddeutschland werden Apotheken sogar direkt als städtische Betriebe geführt (Ratsapotheke). Der Ratsapotheker ist städtischer Angestellter. In Süddeutschland dagegen überwiegt die privat betriebene, privilegierte Apotheke. In jedem Falle aber müssen die Apotheker einen Eid auf die jeweilige Apothekerordnung der Stadt ablegen.
Die verheerenden Seuchen des 14. Jahrhunderts – der Schwarzen Pest des Jahres 1348 fällt rund ein Drittel der Bevölkerung Europas zum Opfer – führt nicht nur zu eine starken Vermehrung der Apotheken, sondern zugleich verändert sich ihr äußeres Erscheinungsbild. Die Apotheker sind ursprünglich Händler, die von Stadt zu Stadt ziehen und ihre Waren in offenen, transportablen Verkaufsständen anbieten.

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